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Musikalische Vorbereitunge auf Entschlafenengottesdienst

Seit einigen Jahren finden am Samstagabend vor einem Entschlafenen-Gottesdienst musikalische Vorbereitungen in einer unserer Kirchen statt. Hierzu sind alle Geschwister herzlich eingeladen. Am Samstag, 1. November wurde erstmals eine kleine „Andacht“ in Form einiger Lieder unseres Bezirksorchesters sowie Gedanken durch unseren Bezirksältesten Volker Lerch angeboten. Über 130 Glaubensgeschwister und Gäste waren der Einladung in unsere Kirche Kassel-West gefolgt.

Das Bezirksorchester bot eine schöne Auswahl an Liedern unseres Gesangbuchs an, zu denen die Zuhörer gesanglich mit einstimmen konnten. Dies führte zu bewegenden Augenblicken, die im Wesentlichen eine Herzenvorbereitung für den Festtag am Sonntag, 2. November waren. Am Sonntag fand in allen Gemeinden der „Gottesdienst für Entschlafene“ statt.


Nachfolger für unseren Bezirksapostel Wend benannt, der am 11.01.2009 in den Ruhestand versetzt wird

Seit Dezember 1995 leitet unser Bezirksapostel Hagen Wend (65) die Gebietskirche Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland. Am 11. Januar 2009 wird unser Stammapostel Wilhelm Leber ihn nach 13 Jahren in seiner "Heimatstadt" Frankfurt in den verdienten Ruhestand versetzen.

Nach Information unserer Kirche (www.nak.org) ist vorgesehen, dass der bisherige Apostel Bernd Koberstein (56) zukünftig als Bezirksapostel die Gebietskirche leiten wird. Er betreut dann rund 140.000 Gläubige in Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland sowie Belgien, Luxemburg, Griechenland und einigen Missionsländern im östlichen Mittelmeerraum und Nord-West-Afrika.

Apostel Bernd Koberstein ist Nordhesse, denn er stammt aus Baunatal (Bezirk Kassel), wohnt aber seit Jahrzehnten in Südhessen (Bensheim). Er wurde im Mai 2006 gemeinsam mit unserem Apostel Jens Lindemann zum Apostel ordiniert und war Nachfolger von Apostel i.R. Heinz Kreuzberger.

Mit dieser Ordination sind auch weitere Veränderungen verbunden. Apostel Gert Opdenplatz wird den Bereich Südhessen von Apostel Koberstein übernehmen. Zudem wird Bischof Clément Haeck als neuer Apostel für den Bereich von Apostel Opdenplatz ordiniert.

Quelle:
http://www.nak.org/de/news/vorschau/article/15868/
http://www.nac-mgemnowa.org/hrs_german/hrs


Jugend, du bist Gemeinde!

Einmal im Jahr findet der kleine Jugendtag mit unserem Apostel Jens Lindemann für den Arbeitsbereich Nord (ABN) statt. Dieses Jahr gab es zwar „nur“ einen Jugendgottesdienst und kein Nachmittagsprogramm, dieser war dafür umso intensiver.

Wir trafen uns am Morgen auf dem Parkplatz am Auestadion/an der Eissporthalle um dann kurz vor 8 Uhr mit 2 Bussen in Richtung Stadtallendorf zu fahren. Kurz vor halb zehn betraten wir die Stadthalle, wo bereits viele Jugendliche aus den 8 Bezirken zusammen gekommen waren. Sie hatten alle bereits unterschiedlich lange Wege hinter sich gebracht, um an diesem Tag dabei zu sein. Die Orchesterspieler packten ihre Instrumente aus und suchten dann, wie die Chorsänger auch, ihren Platz. Bald erklang das erste Orchesterstück vor dem geschmückten Altar. Jetzt wussten auch die noch im Foyer verbliebenen Jugendlichen, dass sie sich langsam auf ihre Plätze begeben sollten.

Mit dem Textwort aus 2. Korinther 4, 7 „Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit die überschwängliche Kraft von Gott sei und nicht von uns“ diente unser Apostel. Zunächst ging er auf das Eingangslied der Sänger ein (Vater unsrer Väter, CM85) und wies darauf hin, dass wir von Gott geleitet werden und uns auch von Gott leiten, behüten lassen sollen. Anschließend ging er auf das Textwort ein und beschrieb die irdenen Gefäße.

1. Dein Segensträger, von dem trotz seiner Unvollkommenheit eine große Kraft ausgeht.
2. Die ganze Gemeinde ist ein irdenes Gefäß. „Jugend, du bist Gemeinde!“ und durch deine Anwesenheit, den Einsatz deiner Gaben geht von der Gemeinschaft eine überschwängliche Kraft aus. Auch wenn es nicht persönlich zum Ausdruck gebracht wird, so darf ein jeder wissen: Du wirst gebraucht! Unser Apostel erinnerte an die Begebenheit aus der Heiligen Schrift, wo die ganze Gemeinde ohne Aufhören gebetet hat, weil ihr Apostel um des Glaubens willen im Gefängnis saß. Und daraufhin begann die Erde zu beben und die Brüder kamen frei. Das ist eine Kraft der Gemeinde – und da wird jeder gebraucht!
3. Jeder Einzelne ist ein irdenes Gefäß, in das Gott mit der Gabe des Heiligen Geistes eine Kraft hineingelegt hat. Nutze diese Kraft zum Beten, zum Verzeihen, zum Mut machen oder auch zum Trösten. Gott hat dir gegeben den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit (Jugendtag 2008) - nutze diese Gaben.

Während des Gottesdienstes wurden einige Gedanken an Apostel Rudolf Schilling aus Kassel wach, der heute seinen 89. Geburtstag feiern würde.

Die beiden Bischöfe Axel Münster und Heinz Helmut Werner dienten mit und wiesen darauf hin, dass jeder gebraucht wird und dass von uns, wenn man angestoßen wird, eine Kraft ausgehen kann.

Nach dem Gottesdienst, der von Chor- und Orchesterstücken umrahmt wurde, verabschiedeten sich der Apostel und die Bischöfe im Foyer von allen Anwesenden, bevor alle wieder ihren Weg nach Hause eingeschlagen haben.


Dreharbeiten begonnen!

Für den Europa-Jugendtag 2009 wollen wir einen Film drehen. Die Vorbereitungen begannen schon letztes Jahr im Oktober, wo unser erstes Treffen stattfand. Es folgten weitere Treffen, bei denen man schon merkte, wie viel Spaß es uns allen macht und noch machen wird, diesen Film zu produzieren. So wurde viel gelacht und der Kreativität waren kaum Grenzen gesetzt. Der Titel war bald klar: NAK2050 – die Suche nach der letzten Bibel

Nach einiger Zeit wurde das Drehbuch fertig gestellt, es folgte die Wahl der Schauspieler und das Erstellen eines Zeit- und Szenenplans. Auch Statisten und Komparsen wurden gebraucht und die Bereitschaft der Jugendlichen, bei diesem Film mitmachen zu wollen, war bewundernswert!

Gestern Abend war es dann soweit: der erste Drehtag. Wir trafen uns gegen 18:45Uhr in Kassel-West, einige schon früher, um die Technik aufzubauen. Und dann wurde gedreht. Für die meisten war es sicherlich ungewohnt, von Scheinwerfern bestrahlt fünf Mal hintereinander das gleiche zu tun und zu sagen, aber die Stimmung war fantastisch! Vor dem Jugendchor waren schon drei Szenen im Kasten und wir blieben voll im Zeitplan. Nach der Jugendchorprobe ging es weiter und es wurde sehr viel gelacht. Bis um 22 Uhr hatten wir alle Szenen mehrfach und aus verschiedenen Blickwinkeln gedreht und konnten die geduldigen Schauspieler und Statisten in den „Feierabend“ schicken:-) Für alle Mitwirkenden gab es noch Getränke und ein paar Süßigkeiten.

Die restlichen Szenen werden dieses und nächstes Wochenende gedreht. Ihr dürft alle gespannt sein, was ihr am EJT zu sehen bekommen werdet!


Jugendliche aus Kassel umrahmen eine Hochzeit in einer Klosterkirche

Vor Wochen wurden wir gefragt, ob unser Jugendchor eine Hochzeit im etwa 50km entfernten Altmorschen musikalisch umrahmen könnte. Man hat zugestimmt, allerdings hat man zunächst nicht bedacht, dass das Datum in Mitten der Ferien liegt. Trotz vieler Absagen waren es letztendlich doch 17 junge Sängerinnen und Sänger, die sich zur Abfahrt nach Altmorschen an unserer Kirche Kassel-Nordost trafen. Noch schnell eine kleine Generalprobe im Foyer unserer Kirche und dann verteilten wir uns auf die Autos, um uns in Richtung Rotenburg/Fulda aufzumachen.

In der Klosterkirche angekommen, in der vor einigen Woche unser NAK-Kammerchor Nordhessen viele musikalisch erfreute, nahmen wir unsere Plätze auf der Empore ein. Eine kleine Akustikprobe und letzte Abstimmungen mit dem Pfarrer über den Ablauf des Gottesdienste und dann hieß es: warten auf das Brautpaar.

Angelehnt an den Wunschspruch des Brautpaars: "Nun bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen." (1. Korinther 13, 13) erklang unser erstes Lied: "Gott ist die Liebe" (CM 144). Dies hat wohl nicht nur bei uns Sängern eine Gänsehaut erzeugt, denn es war in der Kirche so still, dass man eine Stecknadel hätte fallen hören können.

Im Fortgang des Gottesdienst sollten wir noch weiter Lieder vortragen, so erklangen die Gospels "Good News", "Freedom is coming" und "Give Thanks".

Ungewöhnlich, jedoch anerkennend war der Applaus der Gemeinde, nachdem der Pfarrer erklärte, dass ein Teil des Jugendchores der Neuapostolischen Kirche Kassel, den musikalischen Rahmen gestaltete.

Nach dem für uns etwas ungewöhnlichen Auszug der Gemeinde - gemeinsam hinter dem Altar entlang - waren wir noch auf ein Getränk und einen kleinen Snack eingeladen. Der einsetzende Regen führte dazu, dass wir uns schnell mit unseren Autos wieder Richtung Kassel bewegten.

Vielen Dank allen jungen Sängerinnen und Sängern für diesen besonderen Einsatz mit wunderschöner Wirkung.


Apostel Lindemann überrascht die Kasseler Jugend im Jugendgottesdienst

Für Sonntag, 13. Juli 2008 ist in Kassel-West ein Jugendgottesdienst mit unserem Bezirksältesten Volker Lerch angesetzt. Trotz Ferienzeit ist die Kirche gut gefüllt.

Es ist kurz vor 10 Uhr als überraschend unser Apostel vorfährt und die wenigen Jugendlichen vor der Türe begrüßt, während im Kirchenschiff der Jugendchor singt. Während des Eingangsliedes „Gott, deine Güte reicht so weit“ (GB169) stockte eine wenig die Intensität des Gesangs, als die jugendliche Gemeinde unseren Apostel zum Altar schreiten sieht; es kullert auch die eine oder andere Freudenträne über die Wange.

Unser Apostel dient mit dem Wort aus 2. Korinther 12, Vers: „Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.“

Der Grund für das gewählte Textwort liegt im Beschäftigen mit dem Jugendtags-Gottesdienst unseres Stammapostels. Unseren Apostel hat der Satz „Ihr habt die Kraft“ beschäftigt und dies wolle er noch einmal mit uns besprechen.

Unser Apostel schließt uns das Wort auf, indem er uns den Hintergrund erklärt. Paulus hatte einen Pfahl im Fleisch (eine dauerhafte Krankheit) und hatte deshalb dreimal zum Herrn gefleht, dass er weggenommen werde. Die Antwort Gottes lautete: Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.

Ein paar Verse weiter wird dann erklärt, was mit den Schwachen gemeint ist: „Darum bin ich guten Mutes in Schwachheit, in Misshandlungen, in Nöten, in Verfolgungen und Ängsten um Christi Willen, denn wenn ich schwach bin, so bin ich stark.“ In schwierigen Zeiten dürfen wir uns der Stärke Gottes bewusst sein.

Durch Kraft wird im physikalischen Sinne etwas verformt und bewegt. Wenn etwas in Bewegung ist benötigt man nur eine kleine Kraft, ist es zum Stillstand gekommen ist eine größere Kraft notwendig.
Um Kraft zu bekommen, gilt es die richtige Kraftquelle anzuzapfen. Kraft erhalten wir...

... aus dem Wort Gottes.

... aus der Gemeinschaft.

... aus dem Gebet.

... aus der Freisprache

... aus dem Heiligen Abendmahl

... durch den Heiligen Geist

Eins wollte unser Apostel wieder einmal in die Mitte rücken, dass man sich mit seinen Sorgen und Problemen an die Amtsträger wendet. Früher hat man die Amtsträger/ Segensträger gefragt, wie man sich entscheiden soll, z.B. bei der Wahl Studium oder Ausbildung. Manche Entscheidung hat man nicht verstanden, doch wenn man heute fragt, ob es die richtige Entscheidung war, wird oft festgestellt, dass auf der Entscheidung der Segen gelegen hat. Daraus folgte die Bitte: reden wir mit unseren Vorangängern, beten wir mit ihnen um die richtige Entscheidung. Das ist eine große Kraft, die zum Segen dient.

Unser Apostel gewährte einen Blick in die Missionsgebiete: dort kommen Geschwister auf ihn zu und bitten ihn um eine Entscheidung: „Was soll ich tun“ – das sind wahre Lebensfragen. Er „kennt“ die Geschwister und ihre Lebenssituationen in der Regel nicht, aber der Heilige Geist gibt die rechte Antwort, weil die Geschwister sich an das Apostelamt gewandt haben.

Wir wollen die Kräfte dazu nutzen,
... unseren Glauben zu bekennen, denn „wer mich bekennt vor den Menschen, den werde ich bekennen vor meinem Vater“ hat der Sohn Gottes gesagt. Wie oft kommt man in einem Bewerbungsgespräch auf die Religion zu sprechen – sagen wir doch: ich bin neuapostolisch!
... der Versuchung zu widerstehen. Gerade in der Jugendzeit gibt es viele Versuchungen; Sünde in die man hineinrutschen kann. Wir wollen die Kraft nutzen, dem zu widerstehen.

Unser Bezirksälteste Lerch berichtet im Mitdienen, dass er jetzt ein wichtiges Gespräch mit einem hohen Beamten zu führen hatte. Er wusste nicht genau, wie man dieses Gespräch beginnen sollte. Nach der Begrüßung fragte dieser Beamte, ob er denn die Stadt kenne und er antwortet: „Ja, von der Kirche her“. Und schon war man im Gespräch ... Man stellte fest, dass beide kirchlich aktiv seien – der Beamte in der kath. Kirche – und so wurde dann auch kundgetan: „Wir beiden mit unserem religiösen backround ...“ Das wird anerkannt, es wird respektiert.

In Anschluss daran erwähnte unser Apostel noch eine Begebenheit. Er war gestern mit seiner Frau einkaufen und hat seinen ehemaligen Klassenlehrer – er hat ihn nicht ganz so sehr gemocht – getroffen. Er hatte ihn sofort erkannt und dann gefragt, was er denn heute so mache. Er berichtete, dass er seinen Beruf gewechselt habe und nun im Dienst der Kirche arbeitet, wo er früher ehrenamtlich tätig war. „Ach, in der Neuapostolischen Kirche!“ Das wusste er noch ganz genau, denn bei jeder Klassenfahrt haben sie ihn gefragt, ob es die Möglichkeit gäbe in die Kirche zu gehen. Das hatte wohl einen bleibenden Eindruck bei diesem Mann hinterlassen.

Zum Schluss stellte unser Apostel das Heiligen Abendmahl in den Mittelpunkt und fragte uns, ob es uns auch so gehe, dass wir dem Herrn Jesu ganz nahe sein wollen. Er wünschte uns, dass wir die Nähe erleben und spüren könnten.

Besonders schön war auch, dass der Apostel und die beiden Bezirksämter gemeinsam allen das Heiligen Abendmahl austeilten.

Nach dem Schlusslied der Sänger verabschiedete sich der Apostel von allen, während das Jugendorchester das eine oder andere schöne Lied zum Vortrag brachte. Neben den beiden Bezirksämtern reihten sich auch die beiden Geburtstagskinder Sven Gundelach (Oberweser) und Evangelist Gerd Kisselbach (Baunatal) vor dem Altar zum Verabschieden ein.

Dieser Überraschungsbesuch wird sicherlich allen lange in Erinnerung bleiben. Unserem Apostel gilt ein besonderes DANKESCHÖN.

Bericht von Natascha & Marco Wagner


Vorbereitungssingen zum Gottesdienst für Entschlafene in Heiligenrode

Es ist bereits eine langjährige Tradition unter uns Kasseler Jugendlichen, sich am Samstagabend durch gemeinsames Singen auf den Gottesdienst für Entschlafene vorzubereiten.

Dieses Mal fand unser Singen in der Kirche Niestetal-Heiligenrode statt. Nachdem der Vorsteher (Evangelist Krauss) einige einleitende Gedanken geäußert hatte, haben wir einige Lieder zum Vortrag gebracht. Der Chor bestand neben Jugendlichen auch aus "gestandenen" Sängern, die herzlich eingeladen waren mitzusingen. Neben den Sängern waren auch viele Zuhörer aus verschiedenen Gemeinden anwesend.


Zwischen den Liedern wurden wieder einige Gedanken geäußert und Erlebnisse der letzten Tage berichtet. Es wurde u.a. davon berichtet, dass ein Gefängniswärter einer Jugendhaftanstalt folgendes erzählt hat: ein Jugendlicher, der zehn Jahre eingesessen hatte, kam kurz vor Ende seiner Haftzeit zu dem Wärter und äußerte: „Ich will gar nicht raus, es gefällt mir doch gut hier. Hier habe ich ein bekanntes Umfeld und ich möchte im Gefängnis bleiben.“ Auf das geistige Gebiet übertragen, dürfen wir nicht denken, dass alle Seelen unbedingt aus ihrem Bereich herauskommen wollen, aber wir dürfen dafür beten. Wir haben die Aufgabe dafür zu beten, dass Seelen angesprochen werden zum Altar zu kommen.

Nach einigen weiteren Liedern begaben wir uns alle auf den benachbarten Friedhof. Jeder suchte sich seinen Weg durch die Grabreihen, indem er sich von seinen Gedanken treiben ließ. Treffpunkt war das Grab unseren Bezirksältesten i.R. Karl-Heinz Hofmann, der rund 10 Jahre unseren Bezirk geleitet hatte und 1997 verstarb. Da wir Jugendlichen unseren Ältesten nur vom Hörensagen kennen (er war bis 1986 aktiv), zeigte unser Dirigent Priester Stephan Giesler ein Foto von ihm und schilderte uns ein paar markante Punkte seines Wirkens.

Nach dem sich alle am Grab eingefunden hatten, haben wir noch zwei Lieder vorgetragen bevor Evangelist Holger Blanckenberg mit Gebet unsere Vorbereitung beendete.

Bericht von Natascha & Marco Wagner

Jugendtag 2008 - Meinen Glauben (er)leben

Ehe der Hahn krähen konnte saßen die Kasseler Jugendlichen in den Bussen auf dem Weg zum Jugendtag. Das frühe Aufstehen kurz vor Sonnenaufgang tat der Vorfreude auf den diesjährigen Jugendtag keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil, schließlich gehört das dazu und unterstützt nur das besondere „Jugendtagsfeeling“.
Gegen 9:00Uhr erreichten sie die Walter-Köbel-Halle in Rüsselsheim, in der um 10:00Uhr der Gottesdienst mit Stammapostel Leber startete. Ein Gribbeln lag in der Luft als der Stammapostel die Halle durch den Mittelgang durchquerte und an den Altar trat. Bezirksapostelhelfer Dzur und Sobottka aus Kanada und Apostel Korbien (Sachsen) begleiteten ihn. Das Textwort aus 2. Timotheus 1, 7 lag dem Gottesdienst zugrunde:
„Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit“
Nach dem Gottesdienst setzten sich die etwa 3.500 Gottesdienstteilnehmer in Bewegung, um in der nahe gelegenen Schule ihr Mittagessen entgegenzunehmen. Der Stammapostel und seine Begleiter benötigten etwas länger, da viele Jugendliche die Chance nutzten, sich ein Autogramm in ihr Gesangbuch geben zu lassen oder ein Foto mit dem „VIP zum anfassen“ zu machen. Schließlich kommt man einem Stammapostel nicht so häufig im Leben so nah.
Um 14:30Uhr begann die Feierstunde unter dem Motto „Zimmer frei“. Der Stammapostel und der Bezirksapostel spielten sich in die Herzen der Jugendlichen. Ein Highlight war sicherlich die Live-Schaltung nach Oberhausen zu Bezirksapostel Brinkmann. Musikalisch waren das vom Orchester vorgetragene „Fluch der Karibik“ und „Fürchte dich nicht“ von Mendelssohn-Bartholdy mit Chor und Orchester die Höhepunkte des Nachmittags.
Viel zu schnell war dieser Tag vorbei, aber es bleiben viele Eindrücke, Erlebnisse, Gespräche, Erinnerungen und Fotos. Und die Vorfreude den Stammapostel gleich nächstes Jahr wieder erleben zu können.
Bericht von
Natascha Wagner.

Brief vom Bischof Axel Münster an die Jugend - Mai 2008

PDFBrief (ca. 0,1 MB)


Entschlafenen-Gottesdienst im März in der Stadthalle Baunatal

Bilder von
Sven Schroer und
Natascha Wagner.

Grill-/Chill-Nachmittag am BuGa-Gelände

Am Samstag, 14. April durch tropische Temperaturen animiert, wurde eine SMS an alle Jugendlichen im Verteiler - hier sieht man mal, wie wichtig das ist - mit der Bekanntmachung versandt, dass nach den Jugendstunden am Sonntag die Möglichkeit zum Treffen am BUGA-Gelände besteht.

Am ca. 28°C heißen Sonntag, 15. April trafen wir uns dann nach den jeweiligen Jugendstunden zum Grillen bzw. Chillen an Buga – in Höhe von Parkplatz 3.

Nach und nach „trudelten“ die Jugendlichen in Gruppen mit PKW oder Fahrrad ein. Einige genossen die strahlende Sonne, andere spielten Volleyball (auf dem praktischen, mobilen Feld) oder kickten sich mit einem überdimensionalen Tennisball zu.

Insgesamt waren wir ungefähr über 50 Personen, die durch mitgebrachte Würstchen, Brötchen, Salate und Getränken versorgt wurden.

Abschließend war es ein gelungener Ausklang des Sonntags in der Gemeinschaft mit rund 40 Jugendlichen allen Alters (von neuen Jugendlichen bis hin zu „Alt-Eingesessenen“).

Neujahrsempfang 2007

Etwa 120 Teilnehmer kamen um 11:00 Uhr ins Elgerhaus, um am diesjährigen Neujahrsempfang teilzunehmen. Darunter alle Altersklassen von Kindern und Jugendlichen über das "Mittelalter" bis zu den Senioren. Eingeladen waren schließlich alle, die sich mit der Jugend verbunden fühlen.

Nach dem Empfang mit Sekt oder O-Saft und Brezeln startete das abwechslungsreiche Programm, durch das unser Bezirksevangelist Dieter Scheele führte. So gab es Berichte von Aktionen im vergangenen Jahr, aber auch einen Ausblick auf das kommende Jahr 2007. Die musikalische Überleitung von einem Beitrag zum nächsten übernahm das von vier Jugendlichen gebildete Streichquartett.

Im Anschluss an den offiziellen Teil fand noch ein Spielenachmittag statt. Nachdem ein Großteil der nicht jugendlichen Gäste sich wieder auf den Heimweg gemacht hat, half das aus mitgebrachten Speisen erstellte Buffet über die Mittagspause, eh die Jugendlichen in der schnell umgebauten Halle noch einige Stunden miteinander bei Spaß und Spiel verbrachten.
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